Kongressarchiv 2014
1. Welt Kymatik Kongress
31.10.–04.11.2014 · Allerheiligen, Schwarzwald
Der Welt Kymatik Kongress
31.10. bis 04.11.2014
Schule für Kymatik
Um die begonnene Arbeit fortzuführen, wurde im Herbst 2015 die Schule für Kymatik ins Leben gerufen. Wir freuen uns daher sehr, bereits mit den ersten Kursangeboten im Juli die Möglichkeit anzubieten, den künstlerischen und experimentellen Aspekt der Kymatik näher kennen zu lernen und ihn zu vertiefen. Neben diesem künstlerischen Üben und Gestalten wird ein weiterer Kursschwerpunkt die Hinführung zu den Grundprinzipien der Kymatik sein. Wir möchten Ihnen dabei verschiedene Möglichkeiten des eigenen Forschens und Arbeitens eröffnen.
„Je mehr man sich mit diesen Dingen befasst, desto mehr stellt man fest, dass Klang das schöpferische Grundgesetz ist, es muss als Urgesetz betrachtet werden.”
{ Hans Jenny · Begründer der Kymatik }
Kongressbuch
Das Buch zum Kongress von Atmani und Manfred Bleffert führt zu den Grundlagen der Kymatik, wie sie von Hans Jenny gesetzt wurde und sich in der Zukunft entfalten kann. Das Buch zeigt das Band zwischen den vielfältigen Themen der Vorträge und Workshops des Kongresses auf. Es kann hier bestellt werden.
Im Zentrum des Kongresses steht die forschende, experimentelle und künstlerische Arbeit an den Phänomenen der Kymatik. Dabei führen ausgewählte Dozenten in verschiedenen Workshops und Seminaren auf ganz unterschiedliche Art an das Thema heran. Der Kongress richtet sich sowohl an interessierte Laien, wie auch an Forschende, die sich mit den Gebieten Bewegung, Gestalt, Rhythmik, Klang und Ton befassen.
Das Vortragsprogramm wird synchron in englische (von Dr. Joseph Bailey) und französische Sprache (von Dr. Serge Maintier) übersetzt, auch einzelne Workshops werden mehrsprachig gehalten. Stationen aus den Erfahrungsfeldern der Sinne und ein künstlerisches Rahmenprogramm begleiten den Kongress.
Kymatik
Der Begriff Kymatik (kyma, griechisch Welle) wurde von dem anthroposophischen Arzt, Gestaltbiologen und Künstler Hans Jenny (1904-1972) in den 1960iger Jahren geprägt. Unter diesem Begriff fasste er alle Phänomene zusammen, die erscheinen, wenn Klang und Schall dem Stoff begegnen.
Einer der Ersten, der diese Phänomene entdeckte, war Ernst Florens Friedrich Chladni (1756-1827). Die nach ihm benannten Chladnischen Klangfiguren – die sich im Ton wohl ordnenden Sandfiguren auf einer, mit einem Geigenbogen in Schwingung versetzten Platte, sind mittlerweile vielen bekannt.
Hans Jenny erfasste, wie sich in den Klangfiguren Gesetzmäßigkeiten der Entwicklung zeigen, sich in den Phänomenen Geheimnisse enthüllen und auf die Organisation und das Wirken der formbildenden Kräfte weisen.
Immer mehr Forscher und Gruppen widmen sich dem Thema der Kymatik. Dadurch erscheinen Ergebnisse von spektakulären Experimenten, die im Phänomen sichtbar machen, was uns weit über die Grenzen einer rein materialistischen Weltanschauung weist.



